
Rosso di
Montalcino
Aus demselben Boden bei Montalcino und derselben Rebe wie der Brunello, nur kürzer gereift: Der Rosso zeigt Sangiovese saftig, direkt und früh zugänglich. Wir führen 10 lieferbare Rossi – der unkomplizierte Weg nach Montalcino, vom Alltagsrot bis zur Magnum.
Unsere Rossi
0,375 LRosso di Montalcino DOC 2023
Montalcino, mittelalterlicher Hügel über Siena: Galestro und Alberese verleihen dem Sangiovese mineralische Tiefe. Kürzer ausgebaut als sein großer Bruder, zeigt er unmittelbare Frucht und lebhafte Struktur. Reife des Jahrgangs 2023 – ohne Frische zu opfern. Eigenständig, handwerklich, lebendig.

Rosso di Montalcino DOC 2024
Kirschfrucht und florale Noten, getragen von lebendiger Säure – kein großer Auftritt, sondern unmittelbare Freude. Kein Zweitwein, sondern eine eigenständige Stimme des Val d'Orcia. Biologisch bewirtschaftet, traditionell ausgebaut, ehrlich im Glas.

Vigna Banditella Rosso di Montalcino DOC 2022
Fruchtklarheit und mineralische Spannung, bewahrt durch kühlende Luftströme der Einzellage Banditella. Kalkhaltige Lehmböden mit Galestro-Anteilen prägen die Eleganz dieses reinsortigen Sangiovese. Jugendliche Dynamik trifft auf strukturelle Integrität – ohne die Strenge eines Brunello.

Rosso di Montalcino DOC 2024
Leicht und nervös, wie die Nordflanke des Montosoli es erlaubt. Sangiovese Grosso aus jungen Rebstöcken, spontan vergoren, kurz in großen Botti gereift – florale, erdige Handschrift ohne Schminke. 13 Prozent, präzise Säure, Trinkfluss statt Gewicht. Der kleine Bruder, der sich nichts verbiegt.

Rosso di Montalcino DOC 2018
Schwarzkirsche, Brombeere, ein Hauch Wacholder – präzise und direkt. Am Gaumen saftig und fleischig, getragen von jugendlichen, samtigen Tanninen. Das Finale ist animierend herb, ätherisch-fruchtig. Ein Sangiovese mit Tiefe und ungezügeltem Trinkspaß.

Rosso di Montalcino DOC 2017
Dunkle Frucht, Zimt und Lakritz – kühl unterlegt, mineralisch im Kern. Das Tannin ist reif und fest, die Textur saftig und harmonisch. Ein Sangiovese, der die Hitze des Jahrgangs 2017 mit bemerkenswerter Frische trägt.

Rosso di Montalcino DOC 2023
Kirschfruchtig, erdverbunden, lebendig – Sangiovese in ihrer puristischen Form. Salicutti bewirtschaftet nur fünf Hektar auf Montalcinos kühler Ostseite, kalkhaltige Böden auf 500 Metern verleihen dem Wein Finesse und Spannung. Spontane Gärung, lange Mazeration, kein Schnörkel.

Rosso di Montalcino DOC 2019
Dunkles Kirschrot, winterliche Würze – Wacholder, Nelke, Pfeffer – und darunter dunkle Frucht, zentriert von einer präzisen Sauerkirsche. Am Gaumen geschmeidig, doch von lebendiger Säure durchzogen, das Tannin fein und nie aufdringlich. Ein langer, eleganter Nachhall.

Rosso di Montalcino DOC 2020
Tiefes Kirschrot, das bereits Substanz verspricht. Brombeere, Cassis und Rosenblüte treffen auf mineralische Tiefe – das unverwechselbare Handschrift Montalcinos. Seidige Tannine und lebendige Säure halten alles in Balance. Der Abgang hallt lang nach, dunkel und mineralisch.
Rosso di Montalcino – der Zugang zu Sangiovese
Rund um Montalcino wächst dieselbe Rebe wie für den großen Brunello: Sangiovese, hier sortenrein ausgebaut. Der Unterschied liegt in der Zeit. Wo der Brunello Jahre im Keller verbringt, kommt der Rosso nach rund einem Jahr auf die Flasche.
Das macht ihn heller in der Frucht und beweglicher am Gaumen: Kirsche, Veilchen, ein Zug frischer Säure, feine Gerbstoffe. Viele Güter füllen jüngere Reben oder früh gelesene Parzellen in den Rosso – oft aus denselben Lagen, aus denen später der Brunello entsteht. Wer den Brunello di Montalcino kennenlernen will, beginnt hier.
Für die Jahrgangsfrage gilt dasselbe wie beim großen Bruder: Antworten gibt die Brunello-Jahrgangsübersicht.
Herkunft
Montalcino, Toskana – dasselbe Gebiet wie der Brunello.
Rebsorte
100 % Sangiovese.
Reifung
Rund ein Jahr – deutlich kürzer als der Brunello.
Am Tisch
Pasta mit Ragù, Pizza, Salumi, mittelreifer Pecorino.
Großformate
Magnum · 1,5 LRosso di Montalcino DOC 2023
Leuchtendes Rubinrot, finessenreich und vielschichtig: Johannisbeere, Walderdbeere, Veilchen, ein Hauch Zeder. Am Gaumen trägt lebendige Säure die Frucht, das Tannin gibt Textur ohne zu drängen. Lang, klar, mit mineralischer Spannung im Nachhall – Eleganz statt Wucht.
Häufige Fragen
Was ist Rosso di Montalcino?
Ein trockener Rotwein aus Montalcino in der Toskana, sortenrein aus Sangiovese. Seit 1984 eigene DOC – der jünger gefüllte Wein aus demselben Gebiet wie der Brunello.
Worin unterscheidet sich Rosso von Brunello di Montalcino?
Rebsorte und Herkunft sind gleich. Der Rosso reift nur rund ein Jahr statt mindestens fünf; er ist heller, saftiger und früher trinkreif, der Brunello tiefer und langlebiger.
Muss ich Rosso di Montalcino lagern?
Nein, er ist jung ein Genuss. Zwei bis fünf Jahre Flaschenreife stehen ihm gut, nötig sind sie nicht.
Was passt zu Rosso di Montalcino?
Toskanische Pasta mit Fleischragù, Pizza, Salumi, Geflügel und mittelreifer Pecorino.
Ist Rosso di Montalcino ein guter Einstieg in den Brunello?
Ja. Er zeigt die Sangiovese-Handschrift von Montalcino zu einem freundlicheren Preis und führt geschmacklich an den Brunello heran.
Was kostet ein guter Rosso di Montalcino?
Zwischen 20 und 35 Euro. Der Rosso stammt aus denselben Lagen und derselben Traube wie der Brunello, reift nur kürzer.
Rosso oder Brunello — welchen kaufen?
Der Rosso ist für jetzt gedacht, der Brunello für später und für besondere Anlässe. Sinnvoll ist oft beides vom selben Gut: Am Rosso erkennt man den Stil des Hauses, bevor man in den Brunello investiert.
Was bedeutet Rosso beim Wein?
Schlicht „rot“. Als Rosso di Montalcino bezeichnet es den jüngeren Wein derselben Herkunft wie der Brunello: gleicher Sangiovese, kürzere Reifung, früher zu trinken.
