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Extremadura

Zwischen Tajo und Guadiana liegt die Dehesa, eine lichte Weidelandschaft aus Steineichen und Korkeichen, in der die Sommer glühend heiß werden und die Nächte auf den Hochflächen deutlich abkühlen. Wein aus der Extremadura kam lange vor allem aus der Ebene der Tierra de Barros im Süden, wo Genossenschaften große Mengen für den Fassweinhandel erzeugten. Rund um die Granitstadt Trujillo zeigt die Region eine andere Seite: Rotweine aus Tempranillo, Syrah und Cabernet Sauvignon von kargem Schiefer, dicht in der Frucht und kühl in der Würze. Unsere Weine aus der Extremadura stammen von Bodegas Habla, deren bekanntester Wein, der Habla del Silencio, eine saftige Cuvée aus genau diesen drei Sorten ist.




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Wein aus der Extremadura: Dehesa, Schiefer und ein Klima der Extreme

Die Extremadura grenzt im Westen an Portugal und ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Spaniens. Zwei große Flüsse durchziehen sie von Ost nach West, der Tajo im Norden und der Guadiana im Süden. Dazwischen erstreckt sich die Dehesa, in der Schweine unter den Eichen die Eicheln fressen, aus denen später der Jamón ibérico wird. Das Klima ist kontinental mit starkem Einfluss des Atlantiks: lange, trockene und sehr heiße Sommer, kühle Nächte, wenig Regen. Die Böden wechseln auf kurzer Strecke. Im Süden prägen die roten Tonböden der Tierra de Barros den Weinbau, um Trujillo und Cáceres liegen Granit und karger Schiefer, der die Wurzeln tief in den Fels schickt und die Erträge klein hält. Aus diesen Böden kommen Rotweine mit dunkler Frucht, festem Tannin und einer Würze, die an Thymian und Zistrose erinnert.

Ribera del Guadiana und die Landweine der Region

Die geschützte Ursprungsbezeichnung der Region heißt Ribera del Guadiana und gliedert sich in sechs Unterzonen: Tierra de Barros, Matanegra, Ribera Baja, Ribera Alta, Montánchez und Cañamero. Die traditionellen Rebsorten sind die weiße Pardina, auch Cayetana Blanca genannt, sowie Tempranillo und Garnacha bei den Roten. Neben der DO gibt es die Landweinbezeichnung Vino de la Tierra de Extremadura, die den Erzeugern mehr Freiheit bei der Wahl der Rebsorten lässt. So wachsen hier heute auch Syrah, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Malbec und Petit Verdot, die mit Hitze und Trockenheit gut zurechtkommen und auf Schiefer eine erstaunliche Frische behalten.

Bodegas Habla bei Trujillo: jeder Jahrgang eine Nummer

Wer die Region bereist, findet das Weingut Habla an der Autovía A-5 bei Trujillo, der Heimatstadt des Konquistadors Francisco Pizarro. Die Reben stehen auf Schiefer und auf Ton mit Kalk. Das Herzstück sind die nummerierten Weine: Jede Nummer steht für einen einzigen Wein, der so kein zweites Mal erzeugt wird. Mal ist es ein reinsortiger Malbec, mal ein Cabernet Franc, mal ein Tempranillo wie der Habla Nr 38 2022 mit tiefem Kirschrot und der Dichte seines kargen Standorts. Dazu kommen der Habla de Ti, ein trockener Sauvignon Blanc mit grünlichen Reflexen, und die große Cuvée Esencia de Habla aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot.

Habla del Silencio: der bekannteste Wein von Bodegas Habla

Wer nach Habla sucht, stößt zuerst auf den Habla del Silencio 2022. Die Cuvée aus Syrah, Tempranillo und Cabernet Sauvignon zeigt dichtes Purpur im Glas, dunkle Beeren, Süßkirsche, pfeffrige Würze und Thymian, dazu ein saftiges, gut eingebundenes Tannin. Sie passt zu Gegrilltem, zu Lamm und natürlich zu Jamón ibérico. Den Jahrgang 2021 führen wir auch in der Magnum. Aus denselben drei Sorten entsteht auch der Habla la Tierra, ein würziger Rotwein für den Alltag. Alle lieferbaren Weine aus der Extremadura finden Sie oben in der Liste.

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