
Barbaresco
der elegante Nebbiolo
Wenige Kilometer nordöstlich von Barolo, näher am Fluss Tanaro, reift derselbe Nebbiolo eine Spur früher und feiner: Barbaresco zeigt die Sorte in schlankerer, duftiger Statur. Wir führen 36 lieferbare Barbaresco – von der Einzellage bis zur Riserva und Magnum.
Unsere Barbaresco
Barbaresco Crichët Pajé Riserva Etichetta Nera DOCG 2004
Aus einer der nobelsten Lagen des Barbaresco, vinifiziert von Roagna mit kompromissloser Geduld. Nebbiolo in seiner gereiften, piemontesischen Seele: strukturiert, tiefgründig, von stiller Autorität. Ein Wein, der Zeit verlangt – und sie zurückgibt.

Fausoni Barbaresco DOCG 2018
Herzkirsche, Wildwürze und Weihrauch – das Bouquet ist vielschichtig und einladend. Am Gaumen formt ein engmaschiges Tanningerüst eine aristokratische Kontur, getragen von dunkler Frucht und salziger Mineralik. Klein in der Fläche, groß im Ausdruck: Fausoni ist Barbaresco in seiner konzentriertesten Form.

Cottá Barbaresco DOCG 2018
Himbeer, Kirsche, Lorbeer – dann dunkler Tabak und Umami-Tiefe. Das Tannin sitzt feinkörnig und fest, die Säure elegant gespannt. Ein langer, mineralischer Abgang mit Bitterschokolade und Kräutern. Sottimanos Hauslage braucht Zeit – und wird sie belohnen.

Pajoré, Barbaresco DOCG 2017
Wild und Eisen, Orangenzeste, Piment – die Nase ist dunkel und vielschichtig. Am Gaumen gleiten fein gewobene Tannine wie Seide, saftig und dabei nie schwer. Der Abgang changiert lang zwischen roten Beeren und würzigen Noten. Kraft und Eleganz in vollkommener Balance.

Cottá, Barbaresco DOCG 2017
Frische Kirschen, Kräuter, ein Schimmer von Tabak und Sandelholz – die Nase des Cottá öffnet sich langsam und auf eigene Bedingungen. Am Gaumen kaubare Tannine, ein leuchtender Säurenerv, mineralische Spannung. Der 2017er trägt Reife und Struktur zugleich – ein Barbaresco, der Zeit verlangt und sie lohnt.

Basarin, Barbaresco DOCG 2020
Süßkirsche, Walderdbeere und Orangenzeste, unterlegt von Minze und Schwarztee. Das Tannin ist seidig geschliffen, die Säure trägt mit elegantem Druck. Transparent und klar strukturiert – tief, ohne zu fordern.

Cottá, Barbaresco DOCG 2020
Schwarze Kirschen, Schlehe und feuchte Erde – ein Wein, der Geduld einfordert und belohnt. Feste Tannine und klare Säure bilden ein Rückgrat für Jahrzehnte. Die Lage Cottá in Neive prägt jede salzige, mineralische Schicht. Ein Langstreckenläufer.

Fausoni, Barbaresco DOCG 2019
Unterholz, Wacholder und ätherische Kiefernrinde – dieser Wein zeigt sich erst mit Geduld. Am Gaumen kerzengerade, feinkörnig im Tannin, getragen von kühler Mineralität. Die Frucht wandelt sich still in Richtung Kirsche, ohne je ins Süßliche zu gleiten. Ein Barbaresco, der mehr andeutet als preisgibt.

Barbaresco Roncagliette DOCG 2023
Kalkmergelböden, feine Tannine, jene charakteristische Spannung des Nebbiolo. Roncagliette zeigt klassische Eleganz ohne Schwere – präzise, mit aromatischer Tiefe und lebendiger Säure. Bondonio verbindet Tradition und Moderne zu einem Barbaresco, der durch Finesse überzeugt.

Barbaresco Starderi DOCG 2023
Aus der Einzellage Starderi formt Bondonio einen Barbaresco, der die Eleganz dieser Appellation still verkörpert. Kalkhaltige Mergelböden und kühle Nächte im Tanaro-Tal geben dem Nebbiolo mineralische Präzision und lebendige Frische. Seidiger Textur und zurückhaltendem Alkohol verdankt er seinen ruhigen, langen Atem.

Cottá Barbaresco DOCG 2023
Aus den blaugrauen Mergeln von Neive destilliert Sottimano einen Nebbiolo von stiller Größe: präzise, tiefgründig, mit jenem Spannungsbogen, der großen vom mittelmäßigen Wein trennt. Mineralische Strenge und langsam gereifte Komplexität. Ein Wein, der Geduld belohnt.

Basarin Barbaresco DOCG 2023
Aus dem Herzen von Neive, auf hellem Tuffkalk und Mergel gewachsen, trägt dieser Nebbiolo die kühle Präzision seiner Lage in sich. Strukturelle Strenge und innere Wärme halten einander in stiller Spannung. Ein Wein, der Zeit verlangt – und Zeit mit Tiefe zurückgibt.

Pajoré Barbaresco DOCG 2023
Aus den kalkhaltigen Tuffstein- und Tonböden von Neive formt dieser Einzellagenwein mineralische Spannung und strukturelle Straffheit. Der Jahrgang 2023 steht am Beginn seiner Entwicklung – die Anlage zur Eleganz ist bereits spürbar. Tiefe und Transparenz statt Lautstärke: Nebbiolo in ruhiger, präziser Sprache.

Fausoni Barbaresco DOCG 2023
Aus Neive, wo kalkreich-tonige Böden Nebbiolo zu Struktur und Tiefe formen. Sottimano vinifiziert ohne Kalkül – lange Mazeration, behutsames Holz, das die Rosenblüte, den Teer und die roten Kirschen rahmt, nie überdeckt. Ein Barbaresco, der durch Ehrlichkeit wirkt.

Basarin Barbaresco DOCG 2021
Kirschtot, würzig, kühl – Wacholder, Pfeffer und getrocknete Kräuter über einem Fundament dunkler Frucht. Am Gaumen entfaltet sich engmaschiges Tannin, das Säurenerv und klare Mineralik straff zusammenhält. Finesse statt Kraft – dieser Barbaresco wirkt durch Präzision und hinterlässt einen langen, ätherischen Nachhall.

Cottá, Barbaresco DOCG 2021
Hagebutte, Walderdbeere und kühlende Tannennadeln – die Nase zeigt Tiefe und Präzision. Am Gaumen seidiges Tannin, Haselnuss und eine mineralische Frische, die alles zusammenhält. Der Abgang hallt lang nach: würzig, pfeffrig, unaufdringlich.

Currá Barbaresco DOCG 2019
Veilchen, Anis und Schwarzkirsche – die Nase ist klar und sortenrein. Am Gaumen zieht eine drahtige Spannung durch, getragen von straffen Tanninen und kalkig-herber Frische. Der Abgang hallt lang und mineralisch nach. Ein Wein mit echtem Rückgrat, der Zeit verlangt.

Currá, Barbaresco DOCG 2014
Mediterrane Kräuter, rote Kirsche und ein Hauch kühler Mineralik – die Nase ist offen und vielschichtig. Am Gaumen treffen jugendliche Tannine auf saftige Frucht, gewürzt mit Speck und Lorbeer. Filigrane Säure hält alles in Balance: kraftvoll, aber nie schwer.

Currá Barbaresco DOCG 2021
Aus den Tortonien-Mergeln von Neive destilliert, trägt dieser Barbaresco die Strenge und mineralische Spannung seines Terroirs offen zur Schau. Präzision und Tiefe statt Opulenz – das ist die Handschrift Sottimanos. Der kühle 2021er Jahrgang gibt dem Nebbiolo lebendige Säure und langes Entwicklungspotenzial.

Currá, Barbaresco DOCG 2020
Kraft und aristokratische Zurückhaltung in einem – der Currá verbindet Tiefe mit Finesse, wie es nur Nebbiolo vermag. Die kalkreichen Mergel von Neive prägen seine Komplexität, der warme Jahrgang 2020 seine reife Struktur. Ein Wein, der Geduld verlangt und mit Präzision antwortet.

Barbaresco DOCG Roncaglie 2020
Sauerkirsche, Würze und ein Hauch Unterholz – die Nase erzählt von Wald und Tiefe. Am Gaumen führt seidiges Tannin durch eine mineralisch präzise, nie aufdringliche Mitte. Die Balance ist makellos, der Nachhall schier endlos.

Barbaresco DOCG Roncaglie 2021
Rosenblüten und Minze, unterlegt von feuchter Erde und roter Frucht. Am Gaumen fein ziseliert, mit lebendiger Säure und fest körnigem Tannin, das Reifepotenzial verspricht. Eine pulsierende Mineralität trägt den langen Abgang, in dem Blüten und Mandeln nachklingen.

Barbaresco Riserva DOCG 2008
Tuffkalk und Tonmergel, die Geduld eines langen Gesprächs. Der Jahrgang 2008 schenkte diesem Nebbiolo außergewöhnliche Struktur und Eleganz – klassisch, ausgewogen, tief. Traditionelle Vinifikation und große Holzfässer formten ein Tannin, das sich fügt, ohne sich zu verlieren.

Barbaresco Riserva DOCG 2016
Tiefe statt Lautstärke – das ist die Sprache dieses Riserva. Der Jahrgang 2016 brachte lebendige Säure und feine Tannine hervor, getragen von der mineralischen Substanz der piemontesischen Mergel. Nebbiolo in seiner geduldigen, präzisen Form: ein Wein, der Zeit braucht und Zeit schenkt.

Barbaresco DOCG Rabajà Riserva 2020
Rabajà – eine der wärmsten Crus Barbarescos, kalkhaltiger Mergel, Nebbiolo in ihrer kraftvollsten Ausprägung. Vietti vinifiziert in großen Botti, damit die Frucht atmen kann. Struktur und Mineralität tragen diesen Riserva – ruhig, dicht, auf langen Atem angelegt.

Barbaresco DOCG Rabajà Riserva 2019
Blüten und Kräuter, Blutorangenschale, reife Kirschen und feuchte Erde – die Rabajà-Lage spricht vielschichtig. Am Gaumen ungestüm und kraftvoll, getragen von präzisem Säurefluss, mittelkörnigem Tannin und salziger Mineralität. Ein Wein mit Kern und langer, persistenter Stille danach.
Was den Barbaresco prägt
Rund um die Dörfer Barbaresco, Neive und Treiso, nordöstlich von Alba, wächst derselbe Nebbiolo wie im benachbarten Barolo. Der mildernde Einfluss des Tanaro und etwas nährstoffreichere Böden bringen die Trauben früher zur Reife – die Weine wirken zugänglicher, ohne an Tiefe zu verlieren.
Sortenrein und seit 1980 DOCG, reift der Barbaresco 26 Monate vor der Marktfreigabe, die Riserva 50 – kürzer als der Barolo, was seinen Ruf als der feinere der beiden begründet. Im Glas: Rose, Himbeere, Kirsche, ein Hauch Lakritz und ein seidiges, präsentes Tannin. Die kraftvollere Seite desselben Nebbiolo zeigt der Barolo.
Wie die einzelnen Jahre in der Langhe ausgefallen sind, zeigt die Jahrgangsübersicht Piemont.
Herkunft
Langhe, Piemont – Barbaresco, Neive und Treiso bei Alba.
Rebsorte
100 % Nebbiolo.
Reifung
Min. 26 Monate (Riserva 50), davon 9 im Holzfass.
Am Tisch
Agnolotti del plin, Tajarin, Geflügel, Vitello tonnato, mittelreifer Käse.
Großformate
Barbaresco Crichët Pajé Riserva Etichetta Nera DOCG 2004
Aus einer der stolzesten Lagen des Barbaresco, vinifiziert von Roagna mit kompromissloser Geduld. Nebbiolo in seiner ernsthaftesten Form: tief, strukturiert, auf langen Atem angelegt. Zwei Jahrzehnte Reife haben diesen 2004er geformt – ein Wein für stille Aufmerksamkeit.
Magnum · 1,5 LBarbaresco Starderi DOCG 2021
Getrocknete Veilchen, Schwarzkirsche, ein Flüstern von Lakritze und Tabak – zurückhaltend, aber eindringlich. Seidige Tannine und glasklare Säure tragen eine transparente, leichtfüßige Struktur. Der Abgang klingt mineralisch und fein salzig aus, mit Kirschkernen und trockenen Kräutern.
Magnum · 1,5 LBarbaresco Roncagliette DOCG 2023
Roncagliette, Herz des Barbaresco: kalkhaltige Böden, kühle Langhe-Brisen, Nebbiolo in seiner eleganten Form. Bondonio verbindet Tradition und Präzision – Kraft, die sich nie aufdrängt. Im Magnumformat reift dieser 2023er langsam und sicher seiner Tiefe entgegen.
Magnum · 1,5 LBarbaresco Starderi DOCG 2023
Aus der Einzellage Starderi, auf kalkhaltigen Mergelböden gewachsen, zeigt dieser Barbaresco die Finesse der Nebbiolo in konzentrierter Reinheit. Struktur und Eleganz halten sich die Waage – zurückhaltend, präzise, mit mineralischer Tiefe. Im Magnumformat reift er langsam und ausgewogen seiner besten Zeit entgegen.
Magnum · 1,5 LCottá Barbaresco DOCG 2023
Aus dem Herzen der Barbaresco DOCG, von kalkhaltigem Mergel geprägt: Der Cottá steht für Lagenreinheit und handwerkliche Präzision. Nebbiolo in seiner elegantesten Form – tanninreich, säurebetont, von außergewöhnlicher Langlebigkeit. Die Magnumflasche verspricht eine stille, jahrzehntelange Entfaltung.
Magnum · 1,5 LBasarin Barbaresco DOCG 2023
Aus der Einzellage Basarin in Neive, geprägt von kalkhaltigen Mergeln und kühlen Herbstnächten, formt Sottimano einen Nebbiolo von floraler Spannung und stiller Tiefe. Große Botti geben Struktur, ohne die sortentypische Transparenz zu trüben. Ein Wein, der Geduld verlangt – und Größe nie erzwingt.
Magnum · 1,5 LPajoré Barbaresco DOCG 2023
Aus den kalkhaltigen Böden von Pajoré formt Sottimano einen Barbaresco, der Kraft und Transparenz in einem atmet. Mineralische Spannung, ausgeprägte Säure und Tannin – alles im Dienst des Terroirs, nicht der Wirkung. Die Magnum verspricht langsame Tiefe.
Magnum · 1,5 LBasarin Barbaresco DOCG 2021
Kirschtot, klar und leuchtend – was folgt, ist vielschichtig und still. Sauerkirsche und Holunderbeere öffnen, doch Wacholder, Piment und getrocknete Kräuter übernehmen bald die Führung. Am Gaumen seidiges Tannin, lebendige Säure, alles aus einem Guss. Der leise Große unter Sottimanos Barbareschi.
Magnum · 1,5 LBarbaresco DOCG Roncaglie 2020
Sauerkirsche, Wacholder und feuchter Waldboden – die Nase ist vielschichtig und dabei von meditativer Ruhe. Am Gaumen trägt feinstes Tannin den Wein mit Würde, mineralische Spannung durchzieht ihn von Anfang bis Ende. Substanz ohne Schwere, Kraft ohne Lautstärke – ein Abgang, der Geduld belohnt.
Magnum · 1,5 LBarbaresco DOCG Roncaglie 2021
Rosenblüten und feuchte Erde, ein Hauch Minze – die Nase erzählt von Finesse. Am Gaumen pulsierende Mineralität, lebendige Säure und fest strukturierte Tannine in seltener Balance. Das Finale trägt florale Anklänge und blanchierte Mandeln – lang, präzise, charaktervoll.
Aus dem Trester: Grappa di Barbaresco
Aus dem Trester der Nebbiolo-Trauben – den Schalen und Kernen – brennen die Winzer eine Grappa, die den Barbaresco ins Glas holt: klar, fein und wärmend – ein Digestif nach dem Essen, pur bei Zimmertemperatur oder ganz leicht gekühlt.

Grappa di Barbaresco
Kristallklar im Glas, doch aromatisch von unerwarteter Tiefe: Veilchen, Tabak und weißer Pfeffer – das unverkennbare Erbe der Nebbiolo-Traube. Am Gaumen seidig, mit Kräutern, Anis und dunkler Schokolade, getragen von einer Wärme, die nie drängt. Der Abgang hallt lange nach.
Häufige Fragen
Was ist Barbaresco?
Der zweite große Nebbiolo der Langhe: sortenrein und trocken, aus den Gemeinden Barbaresco, Neive und Treiso bei Alba, seit 1980 DOCG.
Was unterscheidet Barbaresco von Barolo?
Rebsorte und Gebiet sind nahezu identisch. Barbaresco reift kürzer (26 statt 38 Monate) und gilt als etwas feiner, duftiger und früher zugänglich, Barolo als kraftvoller und langlebiger.
Wie lange muss ein Barbaresco reifen?
Mindestens 26 Monate vor der Freigabe, davon 9 im Holzfass; die Riserva 50 Monate.
Wie lange kann man Barbaresco lagern?
Gute Jahrgänge reifen 10 bis 25 Jahre. Jung öffnet sich ein Barbaresco schon nach kurzer Zeit in der Karaffe.
Was passt zu Barbaresco?
Piemonteser Pasta wie Agnolotti del plin und Tajarin, Geflügel, Vitello tonnato, Schmorgerichte und mittelreifer Käse.
Was kostet ein guter Barbaresco?
Ab etwa 40 bis 50 Euro. Barbaresco ist im Schnitt etwas günstiger als Barolo in vergleichbarer Qualität, obwohl beide aus Nebbiolo entstehen.
Barolo oder Barbaresco — was soll ich kaufen?
Barbaresco reift kürzer und ist früher trinkbar, meist etwas feiner und weniger streng. Wer Nebbiolo kennenlernen will, hat es mit Barbaresco leichter. Barolo braucht mehr Geduld und belohnt sie mit mehr Lagerpotenzial.
Wie schmeckt Barbaresco?
Nach Rose, Himbeere und Kirsche, oft mit einem Hauch Lakritz. Das Tannin ist präsent, aber seidiger als beim Barolo; die helle Farbe täuscht über die Spannung und Länge im Mund hinweg.
