
Châteauneuf-
du-Pape
Im Süden der Rhône, auf Terrassen aus faustgroßen Rollkieseln, reifen Weine von warmer Tiefe: Grenache im Zentrum, ergänzt um Syrah, Mourvèdre und weitere zugelassene Sorten. Wir führen 20 lieferbare Châteauneuf-du-Pape – die kraftvollen Roten ebenso wie die selteneren, vollmundigen Weißen.
Rote und Weiße im Sortiment

Châteauneuf-du-Pape AOC 2019
Dunkle Frucht, Garrigue und ein Hauch Zartbitterschokolade – die Nase ist vielschichtig und meditativ. Am Gaumen überrascht er mit Schlankheit und lebendiger Säure, kein Gramm Überkonzentration. Grenache in Reinform: saftig, zielstrebig, lang.

Châteauneuf-du-Pape rouge AOC 2020
Veilchen, dunkle Himbeeren und Garrigue – vielschichtig, dabei von bemerkenswerter Klarheit. Am Gaumen entfaltet sich eine elegante Textur mit roter Frucht, Süßholz und mediterranen Würznoten. Der Alkohol wärmt, ohne zu drängen. Ein langer, tiefer Abgang beschließt, was 13 Parzellen und konsequente Handarbeit in die Flasche gebracht haben.

Châteauneuf-du-Pape rouge AOC 2019
Tiefes Dunkelrot, das Kraft schon im Glas verrät. Schwarze Feigen, wilde Brombeeren und Veilchen treffen auf Provence-Kräuter und weißen Pfeffer. Am Gaumen samtig und opulent, getragen von reifer Frucht und edlen Tanninen mit Kakao. Lang, mineralisch, auf Jahrzehnte angelegt.

Châteauneuf-du-Pape rouge AOC 2021
Dunkle Frucht trifft auf Wacholderbeere, Lorbeer und Garrigue-Würze – ein aromatisches Kaleidoskop. Am Gaumen wärmt saftige Frucht, während grünliches Tannin Spannung und Fleischigkeit zugleich schenkt. Rustikal im besten Sinne, mit südfranzösischer Direktheit. Der Abgang schwingt würzig und mineralisch nach.

Châteauneuf-du-Pape Rouge AOC 2020
Kraft und mediterrane Eleganz aus einer der ältesten Domänen der Appellation. Grenache, Mourvèdre und Syrah fügen sich zu einer vielschichtigen Assemblage, geformt von Galets roulés, Mistral und der Wärme des Jahres 2020. Tradition und Terroir – klar und ohne Umwege.

Châteauneuf-du-Pape Rouge AOC 2022
Mediterrane Würze und konzentrierte Frucht, gehalten von Finesse – das ist das Versprechen von La Nerthe. Grenache gibt Fülle, Mourvèdre Struktur, Syrah dunkle Tiefe. Die Galets roulés und kühle Nächte des Jahrgangs 2022 sorgen für Präzision bei aller Reife.

Châteauneuf-du-Pape Blanc AOC 2023
Honiggeröstetes Brioche, Akazienblüte und kandierte Zitrone – sinnlich und komplex, dabei nie aufdringlich. Am Gaumen cremig und rund, dann würzig und straff, getragen von makelloser Säure. Der Abgang ist lang, mineralisch, mit Zitrusschale und weißen Blüten.

Châteauneuf-du-Pape Blanc AOC 2023
Zitrusfrucht, Lindenblüte und ein Hauch Vanille – vielschichtig und dabei wunderbar kontrolliert. Am Gaumen rund und stoffig, mit feiner Würze und blanchierten Mandeln im Gepäck. Die Mineralität der Kalkstein- und Kieselböden trägt den langen Abgang. Üppig, aber nie laut.

Châteauneuf-du-Pape Rouge AOC 2016
Mediterrane Wärme und strukturelle Eleganz in vollkommener Balance. Grenache, Syrah und Mourvèdre fügen sich zu einer geschmeidigen, vielschichtigen Textur, getragen vom lebendigen Terroir der Galets roulés. Kraft ohne Drängen – ein Wein, der Zeit braucht und mit Finesse antwortet.

Châteauneuf-du-Pape Rouge AOC 2015
Tiefe und Wärme der südlichen Rhône, gereift zu seidiger Balance. Ein Jahrzehnt hat das klassische Grenache-Trio geformt: dichte Kraft, geschliffene Tannine, elegante Struktur. Die Galets roulés von La Crau sprechen durch jeden Schluck. Großzügig, doch nie schwer.

Châteauneuf-du-Pape Blanc AOC 2024
Klee, Kamille und kühle Minze, darunter reife Melone und weißer Pfirsich – die Nase zeigt bestechende Komplexität. Am Gaumen seidig und dicht, getragen von präziser Säure ohne malolaktischen Ausbau. Der Abgang: lang, mineralisch, mit nachklingender Zitrusschale und Kräuterwürze.

Châteauneuf-du-Pape Blanc AOC 2023
Grapefruit, Geißblatt und zerstoßener Stein – die Nase ist von verblüffender Frische und Klarheit. Am Gaumen fügen sich Birne, Quitte und Anis zu einer seidigen, kraftvollen Textur, getragen von tiefer Mineralität. Ein langer, salziger Abgang hinterlässt Spannung und Frische – der Fingerabdruck eines großen weißen Rhône.

Châteauneuf-du-Pape Rouge AOC 2022
Garrigue, dunkle Frucht und Lakritz – verführerisch und doch geerdet. 15,5 % Alkohol, vollständig integriert, ohne Hitze oder Schwere. Runde Tannine, ein dichter Kern, lebendige Frische. Der Abgang bleibt mineralisch und würzig – ein Wein mit echtem Rückgrat.

Châteauneuf-du-Pape Rouge AOC 2021
Veilchen und kühle Kirsche öffnen eine Nase von bestechender Eleganz, unterlegt von Garrigue, Süßholz und schwarzem Pfeffer. Am Gaumen seidiges Tannin, schwebende Textur – Kraft und Eleganz in seltener Balance. Dunkle Frucht, Lakritze und lebendige Mineralität tragen den langen, präzisen Abgang.

Châteauneuf-du-Pape "Clos de Beauvenir" Blanc AOC 2022
Weißer Pfirsich, Bienenwachs und eine kreidige Mineralität aus dem kalkreichen Clos de Beauvenir. Am Gaumen vereinen Roussanne und Grenache blanc Cremigkeit mit lebendiger Frische. Der Abgang ist lang, salzig und hinterlässt eine feine Mandelbitterkeit – präzise und ruhig zugleich.

Châteauneuf-du-Pape "Cuvée des Cadettes" Rouge AOC 2017
Tiefes Rubinrot, violett schimmernd – ein Wein, der seine Reife kaum verrät. Reife Kirschen, Walderdbeeren und Gewürznelken treffen auf Rauch und Pfeifentabak. Samtige, seidene Tannine tragen eine warme Würze bis in den langen Abgang.

Châteauneuf-du-Pape Vieilles Vignes AOC 2020
Tiefes Granatrot, eine Nase von dunklen Beeren, Feigen, Kakao und Mokka – dicht und meditativ. Am Gaumen Kraft und Struktur, getragen von mineralischer Spannung. Ein Wein, der Geduld verlangt und mit Reife an Präzision gewinnt.

Châteauneuf-du-Pape Vieilles Vignes AOC 2021
Dunkel, vielschichtig, noch nicht vollständig erwacht: Schattenmorelle, Brombeere, Kakao und Gewürze weben eine dichte, mediterrane Tiefe. Das Tannin ist feinporiger Seide gleich – selten bei dieser Dichte. Salziges Lakritz zieht präzise durch den langen, balsamischen Abgang.
Was Châteauneuf-du-Pape prägt
Zwischen Orange und Avignon, wo der Mistral über die südliche Rhône streicht, liegt das Gebiet um Châteauneuf-du-Pape – benannt nach dem Sommersitz der Päpste von Avignon. Böden aus galets roulés, faustgroßen Rollkieseln, speichern die Hitze des Tages und geben sie nachts an die Reben zurück.
Anders als im Burgund zählt hier nicht die einzelne Lage, sondern der Verschnitt: Grenache gibt Fülle und rote Frucht, Syrah und Mourvèdre Struktur, Farbe und Würze. Bis zu dreizehn Sorten sind erlaubt. So entstehen wärmende Rote mit Kirsche, Pflaume, Garrigue und Pfeffer – dazu eine kleine Zahl vollmundiger Weißer aus Grenache Blanc, Roussanne und Clairette.
Wie die jüngsten Jahre an der Rhône ausgefallen sind, zeigt die Jahrgangsübersicht Rhône.
Herkunft
Südliche Rhône, zwischen Orange und Avignon.
Rebsorten
Rot vor allem Grenache, Syrah, Mourvèdre; bis 13 Sorten erlaubt.
Böden
Berühmte galets roulés – wärmespeichernde Rollkiesel.
Am Tisch
Lammkeule mit Kräutern, Daube provençale, Wild, Hartkäse.
Großformate
Magnum · 1,5 LChâteauneuf-du-Pape rouge AOC 2020
Veilchen, dunkle Himbeere und Garrigue – die Nase ist präzise und einladend. Am Gaumen trägt seidiger Schmelz die rote Frucht, Süßholz und würzige Wärme in seltener Balance. Der Abgang ist lang und persistent. Ein Châteauneuf, der jetzt verführt und noch zulegen wird.
Magnum · 1,5 LChâteauneuf-du-Pape rouge AOC 2019
Samtige Tiefe mit schwarzen Beeren, Veilchen und einem Hauch Pfeffer – die Nase verspricht, was der Gaumen hält. Feinkörnige Tannine tragen eine opulente Frucht, die nie schwer wird. Der Abgang zieht lang und warm, gestützt von lebendiger Mineralik.
Häufige Fragen
Was ist Châteauneuf-du-Pape?
Eine der bekanntesten Appellationen der südlichen Rhône, benannt nach dem päpstlichen Sommersitz bei Avignon. 1936 als eine der ersten französischen AOCs anerkannt.
Aus welchen Rebsorten besteht ein Châteauneuf-du-Pape?
Meist ein Verschnitt mit Grenache im Zentrum, ergänzt um Syrah, Mourvèdre und Cinsault. Insgesamt sind bis zu dreizehn Sorten zugelassen, auch für die Weißweine.
Gibt es weißen Châteauneuf-du-Pape?
Ja, ein kleiner Teil der Erzeugung ist weiß – vollmundig und floral, aus Grenache Blanc, Roussanne, Clairette und Bourboulenc.
Wie lange lässt sich Châteauneuf-du-Pape lagern?
Gute Rote reifen zehn bis zwanzig Jahre; ihre kräftige Struktur profitiert jung vom Dekantieren.
Was passt zu Châteauneuf-du-Pape?
Kräftige Braten, Lamm mit Kräutern der Provence, Daube und Wild; die Weißen begleiten Geflügel und Fisch in cremigen Saucen.
Was kostet ein guter Châteauneuf-du-Pape?
Verlässliche Domaine-Abfüllungen beginnen um 35 bis 50 Euro, die bekannten Namen und Spezial-Cuvées liegen darüber. Wichtig ist die Domaine-Abfüllung; anonyme Handelsware wird dem Namen selten gerecht.
Welchen Châteauneuf für welchen Anlass?
Junge Jahrgänge passen zu kräftiger Küche wie Schmorgerichten und Lamm und brauchen Luft. Mit acht bis zehn Jahren Reife kommen Leder, Garrigue und Würze dazu; dafür lohnt sich das Einlagern.
Welche Traube ist im Châteauneuf-du-Pape?
Im Zentrum steht die Grenache-Traube, ergänzt um Syrah und Mourvèdre. Insgesamt sind bis zu dreizehn Rebsorten zugelassen, darunter weiße wie Grenache Blanc, Roussanne und Clairette.
Was ist in Châteauneuf-du-Pape verboten?
Berühmt ist das Gemeindedekret von 1954, das fliegenden Untertassen Überflug und Landung untersagt – es gilt bis heute. Ernsthafter: Die Appellation kennt nur Rot und Weiß, ein Rosé ist nicht vorgesehen.
