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Ribera del Duero

Auf der kastilischen Hochebene folgen die Weinberge dem Duero durch ein Land aus Kalkkuppen, Getreidefeldern und Kiefernwäldern, meist auf 750 bis über 900 Metern Höhe. Ribera del Duero Weine sind vor allem Rotweine aus Tinto Fino, wie die Winzer hier ihren Tempranillo nennen: dunkelfruchtig, fest im Tannin und von kalten Nächten frisch gehalten. Seit einigen Jahren darf auch weißer Albillo Mayor die Herkunft tragen. Unsere Weine kommen von Felix Callejo aus Sotillo de la Ribera, vom biologisch zertifizierten Weingut Valdemonjas und von Wachisnais aus Pedrosa de Duero, das aus dem Wein der Region Wermut macht.




Mehr über Ribera del Duero

Ribera del Duero Weine vom Hochland: Kalk, Frost und kalte Nächte

Die Ribera del Duero zieht sich als langes Band am Fluss entlang durch die Provinzen Burgos, Valladolid, Soria und Segovia; ihr Herz liegt zwischen Aranda de Duero und Peñafiel. Die Reben stehen auf Terrassen und Hängen über dem Tal, auf Böden aus Kalk, Mergel und Ton, in Flussnähe auch auf Sand und Kies. Das Klima ist streng kontinental: lange, kalte Winter, Spätfröste bis in den Mai, heiße und trockene Sommertage, dazu Nächte, die selbst im August deutlich abkühlen. Dieser Wechsel hält die Säure in den Trauben und gibt den Weinen Farbe und festes Gerüst. Als Herkunftsbezeichnung besteht die Ribera del Duero seit 1982, und in den Jahrzehnten danach ist sie zu einer der großen Rotweinregionen Spaniens geworden.

Tinto Fino und Albillo Mayor: die Rebsorten der Ribera

Tinto Fino, auch Tinta del País genannt, ist die örtliche Form des Tempranillo. Über Generationen hat sie sich an das Hochland angepasst, mit kleinen Beeren und dicken Schalen. Daraus entstehen Weine mit Aromen von Brombeere, Schwarzkirsche und Pflaume, mit Veilchen, Lakritz und oft einer kühlen, kräuterigen Note. Rote Ribera del Duero bestehen zum größten Teil aus Tinto Fino; Garnacha, Cabernet Sauvignon, Merlot und Malbec sind als Partner zugelassen. Die weiße Albillo Mayor wächst seit jeher zwischen den roten Reben und wurde früher oft mit ihnen gemeinsam gelesen. Heute dürfen auch reinsortige Weißweine aus ihr die Herkunft tragen, mit Duft nach Birne, Kamille und Mandel und einem weichen, cremigen Körper.

Crianza bis Gran Reserva: woher die besten Weine der Ribera del Duero kommen

Ein Crianza liegt mindestens ein Jahr im Fass, ein Gran Reserva reift mindestens fünf Jahre, davon zwei im Holz. Ihren Rang verdanken die besten Weine der Region aber zuerst dem Weinberg: alte, oft als Buschreben erzogene Stöcke in hohen Lagen, kleine Erträge und eine Lese, die die Frische der kalten Nächte bewahrt. Felix Callejo baut den Gran Callejo Gran Reserva 2019 aus reinem Tinto Fino von rund 900 Metern Höhe zwei Jahre in französischen Barriques und drei weitere Jahre in der Flasche aus. Bei Valdemonjas stammt der Abrí Las Alas von über 80 Jahre alten Reben der Lage El Nogal de la Valera in La Horra.

Felix Callejo, Valdemonjas und Wachisnais

Die Familie hinter Felix Callejo bewirtschaftet ihre Weinberge rund um Sotillo de la Ribera in der Provinz Burgos. Der Flores de Callejo aus biologischem Anbau zeigt dunkle Beeren, Blüten und lebendige Säure, im Parajes de Callejo trifft Tinto Fino auf Garnacha und etwas Albillo Mayor. Das biologisch zertifizierte Weingut Valdemonjas keltert Tempranillo aus drei eigenen Weinbergen. Der El Primer Beso (The First Kiss) 2024 ist sein jüngster Wein, fruchtbetont, mit Kirsche und violetten Reflexen im Glas. Wachisnais aus Pedrosa de Duero macht Wermut auf Weinbasis: den trockenen Vermut Tintorro und den fassgereiften Vermut Celestial mit Eukalyptus und Kräutern. Alle lieferbaren Weine aus der Ribera del Duero finden Sie oben in der Liste.

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