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Alfredo Arribas
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Clos i Terrasses
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Coreografia
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Familia Nin Ortiz
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Portal del Priorat
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Terra de Verema
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Terroir al Limit
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Terroir Sense Fronteres
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Trossos del Priorat
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Vins Nus
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Vinyes d'en Gabriel
Priorat & Montsant
Landeinwärts von Tarragona stehen alte Buschreben auf steilen Hängen aus dunklem, blättrigem Schiefer, den die Katalanen Llicorella nennen und der in der Sonne kupfern und silbrig schimmert. Priorat Wein entsteht hier vor allem aus Garnatxa und Cariñena, die dem kargen Stein nur kleine Erträge abringen und Weine von dunkler Frucht, Kräuterwürze und kühler, steiniger Mineralität liefern. Wie ein Ring legt sich das Montsant um das Priorat, und auf seinen Böden aus Kalk, Granitsand und Lehm, stellenweise auch Schiefer, wächst ein Montsant Wein, der sich oft offener und früher zugänglich zeigt. Unsere Weine aus beiden Appellationen kommen von Erzeugern, die biodynamisch oder biologisch arbeiten, darunter Terroir al Limit, Familia Nin Ortiz, Clos i Terrasses und Alfredo Arribas.
Mehr über Priorat & Montsant
Priorat Wein und Montsant Wein: zwei Appellationen um ein Gebirge
Den Namen gab das Kartäuserkloster Scala Dei, das im 12. Jahrhundert am Fuß der Serra del Montsant gegründet wurde und dessen Mönche die ersten Terrassen anlegten. Die DOQ Priorat ist neben der Rioja die einzige Appellation Spaniens mit der höchsten Qualitätsstufe. Sie umfasst ein kleines, zerklüftetes Gebiet um Dörfer wie Gratallops, Porrera, Torroja, Poboleda und Bellmunt; innerhalb der DOQ tragen Dorfweine die Angabe Vi de Vila, herausragende Einzellagen die Bezeichnung Vinya Classificada. Die DO Montsant, seit 2001 eigenständig, umschließt das Priorat fast vollständig, mit Falset als Hauptort. Der Unterschied liegt vor allem im Boden: Das Priorat steht beinahe ganz auf Schiefer, im Montsant wechseln Kalk, Lehm, Granitsand und Schiefer auf engem Raum.
Llicorella, Costers und alte Buschreben
Die Llicorella ist ein brüchiger Schiefer, durchzogen von Quarz und Glimmer. Sie speichert kaum Wasser, und so treiben die Reben ihre Wurzeln tief in die Spalten des Gesteins. Die Sommer sind heiß und trocken, doch Höhenlagen bis rund 700 Meter und kühle Nächte halten die Säure. Gearbeitet wird auf schmalen Terrassen und auf den Costers, den steilen Hängen, wo oft nur Handarbeit oder ein Maultier hinkommt. Die rote Grenache, hier Garnatxa genannt, bringt Kirsche, Kräuter und Wärme, die Carignan, als Cariñena oder Samsó bekannt, liefert Säure, dunkle Beeren und festes Tannin. Viele dieser Stöcke sind alte, niedrig erzogene Buschreben. Für Weißweine stehen Garnatxa Blanca, Macabeu und Pedro Ximénez bereit, und seit den späten Achtzigern ergänzen Syrah und Cabernet Sauvignon manche Cuvée.
Biodynamische Weingüter zwischen Gratallops und Torroja
Terroir al Limit in Torroja bewirtschaftet seine Lagen biodynamisch und vergärt ganze Trauben mit sanfter Extraktion, woraus Einzellagenweine wie Les Manyes aus Garnatxa und Les Tosses aus Cariñena entstehen. Familia Nin Ortiz arbeitet in den Steillagen um Porrera mit Maultieren und nach biodynamischen Prinzipien. Daphne Glorian gründete Clos i Terrasses 1989 bei Gratallops und keltert dort Laurel und Clos Erasmus. Der Architekt Alfredo Arribas füllt seine Priorat-Weine unter dem Namen Portal del Priorat, vom Gotes del Priorat 2023 aus Garnatxa und Cariñena bis zur La Solana dels Marges. Dazu kommen Vins Nus und Trossos del Priorat.
Montsant Weine von Kalk, Granit und Schiefer
Im Montsant führt Alfredo Arribas seine Arbeit unter eigenem Namen fort: Der Trossos Sants kommt von alten Garnatxa-Blanca-Reben auf kalkhaltigem Grund, der Gotes del Montsant ist der saftige Rotwein des Hauses. Terroir Sense Fronteres, das 2017 gegründete Projekt von Tatjana Peceric und Dominik Huber, keltert hier leichtere, lebendige Weine bis zum Guix Vermell. Aus dem Montsant stammen auch die Siuralta-Weine von Vins Nus, der Pas de deux von Coreografia und der L’Heravi von Vinyes d’en Gabriel. Wer Priorat kaufen möchte, findet hier beide Seiten des Gebirges.
























