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Abruzzen

Vom Gran Sasso, dem höchsten Gipfel des Apennin, bis an den Strand der Adria sind es in den Abruzzen nur wenige Dutzend Kilometer, und in diesem Streifen aus Hügeln steht der größte Teil der Reben. Abruzzen Wein heißt vor allem Montepulciano, dunkel und saftig als Rotwein, hell und kirschfarben als Cerasuolo, dazu die Weißweine aus Trebbiano und Pecorino. Kühle Luft aus den Bergen und warme Tage am Meer geben den Abruzzen Weinen reife Frucht und eine frische, oft kräuterige Spur. Unsere Weine aus den Abruzzen kommen von Francesco und Michela Cirelli, die ihren Hof bei Atri biodynamisch bewirtschaften und viele ihrer Weine in Amphoren ausbauen.




Mehr über Abruzzen

Abruzzen Wein zwischen Gran Sasso und Adria

Die Abruzzen liegen an der Ostseite des Apennin, dort, wo das Gebirge seine höchsten Gipfel hat. Der Corno Grande im Gran-Sasso-Massiv misst 2.912 Meter, weiter südlich erhebt sich die Maiella. Von diesen Bergen fällt das Land in einer Folge von Hügelrücken und Flusstälern zur Adria ab, und auf diesen Hügeln der Provinzen Chieti, Pescara und Teramo wächst der größte Teil der Reben. Die Böden sind meist Ton und Kalk, an manchen Stellen reißen sie zu kahlen Lehmschluchten auf, den Calanchi, wie man sie rund um Atri sieht. Tagsüber wärmt das Meer die Hänge, nachts strömt kühle Luft aus dem Gebirge herab. Traditionell wachsen die Reben hoch an der Pergola abruzzese, deren Blätterdach die Trauben vor der Sommersonne schützt.

Montepulciano d’Abruzzo und Cerasuolo: eine Rebsorte, zwei Weinstile

Die wichtigste Traube der Region ist Montepulciano, eine farbstarke, spät reifende Sorte mit dunkler Kirsche, Pflaume und weichem, dichtem Tannin. Mit der toskanischen Stadt gleichen Namens hat sie nichts zu tun. Die DOC Montepulciano d’Abruzzo besteht seit 1968, die Hügel um Teramo tragen mit den Colline Teramane eine eigene DOCG. Aus derselben Traube entsteht der Cerasuolo d’Abruzzo, ein Rosé mit eigener DOC, dessen Name vom Wort cerasa für Kirsche kommt. Der Cerasuolo d’Abruzzo DOC 2024 von Cirelli ist spontan vergoren, transparent kirschrot und voller roter Früchte.

Trebbiano d’Abruzzo und Pecorino: die Weißweine der Abruzzo DOC

Der Trebbiano der Abruzzen ist eine eigene regionale Spielart, und im Trebbiano d’Abruzzo DOC zeigt er sich strohgelb, mit Apfel, Kräutern und einer ruhigen, salzigen Länge; mit längerer Maischestandzeit wird daraus ein Orange Wine mit feinem Gerbstoff. Pecorino ist eine alte Sorte der Hügel zwischen Abruzzen und Marken, die lange fast verschwunden war und heute zu den bekanntesten Weißweinen der Region gehört. Sie reift früh, bringt kräftige Säure und Aromen von weißen Blüten, Birne und Zitrus. Unter der Herkunftsbezeichnung Abruzzo DOC werden neben Pecorino auch andere regionale Sorten abgefüllt, für Landweine gibt es daneben IGT und IGP wie Colline Pescaresi oder Terre d’Abruzzo.

Amphoren und Gänse: die Agricola Cirelli bei Atri

Francesco Cirelli kaufte seine ersten Amphoren, bevor er einen Keller hatte. 2003 gründete er mit Michela die Agricola Cirelli in den Hügeln bei Atri, einen biodynamischen Hof, auf dem neben Reben auch Oliven, Feigen, Dinkel und Gerste wachsen und Gänse zwischen den Rebzeilen das Gras kurz halten. Seinen Montepulciano lässt er nur rund acht Tage auf der Maische, danach reifen die Weine in Tonamphoren und sind schon jung zugänglich und fein im Tannin. Der Montepulciano d’Abruzzo DOC Amphora 2023 zeigt tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen und lebendige, dunkle Frucht. Dazu kommen Trebbiano, Pecorino und Cerasuolo aus der Amphore, ein Orange Wine, zwei Frizzante und die einfachen Vino Bianco und Vino Rosso für jeden Tag. Alle lieferbaren Weine von Cirelli finden Sie oben in der Liste.

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